Anselm Lentz wurde 1982 in Marburg geboren. Seine Eltern waren von den Freiheitsgedanken der 68-er getrieben und durch den Wunsch nach Selbstverwirklichung und Selbstbestimmung durchdrungen. Sie siedelten mit dem 3-jährigen Anselm in ein malerisches französisches Dorf im Elsaß um. Dort verbrachte er seine Kindheit und Jugend umgeben von der lieblichen Natur der Nordvogesen.

Neben einer ersten Karriere als Verlagskaufmann im elterlichen Unternehmen, könnte man sein bisheriges berufliches Leben als eher bewegt umschreiben. Der Wunsch sich kreativ auszudrücken, wurde seit der Kindheit immer wieder erweckt und verworfen, die Phasen künstlerischen Schaffens waren zumeist Kurz und doch verspürte er immer mehr das Bedürfnis nach Selbstverwirklichung und wie er selbst sagt: kreativer Authentizität!

Als Autodidakt entwickelte er einen individuellen, unverfälschten Malstil – mal meditativ, mal expressiv, mal schreiend bunt und dann wieder sehr harmonisch in der Farbgebung und Komposition. Er versucht zum Unterbewussten vorzudringen, das aus dem ganzen Sein schöpft und nicht einer bestimmten Idee verhaftet bleibt. Die Leinwände bekommen, so wie ein Baum Jahresringe ansetzt, Schicht um Schicht Spuren des Lebendigen eingehaucht, bis sie nach langen Prozessen des Schöpfens und Verwerfens als fertig erklärt werden.

Ein altes Sprichwort sagt, Bilder sagen mehr als 1.000 Worte und so gilt dies als Einladung an den Betrachter sich als Schatzsucher auf die Reise zu machen, um sich in den Bildern selbst zu entdecken.

  • 1982 in Marburg an der Lahn geboren
  • 1999 – 2017 Tätigkeit im Verlagswesen, Einzelhandel und Handwerk
  • Seit 2003 Malerei in Acryl und Schnitzkunst
  • 2017 Beitritt in den Kunstverein Baden-Baden e.V.